Johannesgemeinde

 

Nahaufnahme der Hände eines Organisten beim Spielen auf einer Orgel.
Einen besonderen Schwerpunkt in der Arbeit der Johannesgemeinde bildet die Kirchenmusik. Das äußert sich allerdings nicht darin, dass hier besonders viele und besonders große Konzerte angeboten würden – dieser Part in Rastatt gebührt eher dem katholischen Bezirkskantorat an der katholischen Stadtkirche St. Alexander. 
 
In der Johannesgemeinde ist die Kirchenmusik immer bestimmend dabei, sie durchdringt gewissermaßen viele Bereiche aller Angebote, in erster Linie natürlich die gottesdienstlichen Feiern.

Herzstück der Kirchenmusik ist die Orgel mit ihren 21 Registern und 1.474 Pfeifen. Das Hauptwerk der Orgel ist links des Altarraums auf der Seitenempore errichtet worden; es wird durch ein Seitenpositiv an der Emporenbrüstung ergänzt. Die Orgel wurde im Jahr 1972 – als die Kirche sechs Jahre alt war – von Peter Vier aus Friesenheim gebaut. Die Johannesgemeinde hatte damals noch keinen festen Organisten. Die Disposition der Orgel lag damit ganz in den Händen des Orgelbauers: Der damals noch junge Meister hat ein Instrument entworfen, auf dem sich jeder Organist sofort zu Hause fühlt – und das sich sowohl klanglich als auch gestalterisch in den Kirchenraum einfügt, als sei es von Anfang an da gewesen. Die Orgel hat darüber hinaus mechanische Besonderheiten, die sie zu einem einzigartigen Instrument machen. Durch die Aufstellung an der Seite des Altarraums und die ideale optische Verbundenheit von musizierenden und liturgischen Personen kann im Gottesdienst eine faszinierende Einheit von Wort und Musik entstehen.

Feste Organisten der Johannesgemeinde waren Jörg Fischer (bis 1979), Rolf Hoppenworth (bis 1982) und Michael Bender (1980 bis 1987), der im Rahmen eines Projekts für einige Jahre einen hauptamtlichen Vertrag hatte. Bender ist inzwischen Bezirkskantor in Ravensburg. Von 1984 an spielte Michael Janke aushilfsweise an der Orgel, er ist seit 1987 fester Organist der Johannesgemeinde. Mit den Jahren haben noch etliche Organistinnen und Organisten ihre Liebe zur Johannes-Orgel entdeckt: Sie spielen das glanzvolle Instrument gerne in Andachten, Gottesdiensten und Konzerten.

Die Gestaltung der Gottesdienste, der Andachten und der Abendgebete geschieht immer in enger Absprache zwischen den liturgischen und musizierenden Personen. Es entstehen somit Feiern, in denen sich Wort und Musik auf ganz besondere Weise befruchten. Unverwechselbares Merkmal der Kirchenmusik in der Johannesgemeinde ist die Improvisation: Noch in den Gottesdiensten entsteht oft eine eigene Musik, die direkt an eine Predigt oder ein Gebet anknüpft. Die Musik gibt manchmal der Trauer und der Sprachlosigkeit, viel häufiger aber dem Lob und dem Jubel der Gemeinde eine Stimme. Deshalb wird in der Johanneskirche – das bestätigen nicht nur alle Gastpredigerinnen und Gastprediger – flott, kräftig und freudig gesungen. Manchmal erklingt dazu der kleine Bruder der Orgel, das E-Piano.

Eine besondere Atmosphäre entstand in der Orgel-Komplet, zu der einige Jahre lang
Gastorganisten eingeladen wurden. Sie begann immer mittwochs um 21 Uhr und war geprägt von den Wechselgebeten des altkirchlichen Nachtgebets (Komplet) sowie von großen Orgelwerken und einem gemeinsam gesungenen Hymnus. Die Reihe begann jeweils mit einer Orgel-Komplet im Advent, die weiteren waren nach Epiphanias, in der Passion und nach Ostern. Wer weiß, wann diese musikalischen Nachtgebete wieder einmal aufleben?
Die Johannesgemeinde nimmt jedoch auch offen auf, was an neuen Musikformen entsteht: So gab es einige Jahre eine Jugendband. Immer wieder entstehen in der Arbeit der Gemeinde eigene Lieder, die sich teilweise als fester Bestandteil im Kirchenjahr etabliert haben – etwa das Erntedank-Lied „Wir bringen Gaben zu deinem Altar“.
Einige Jahre gab es die Kurrende: Samstags proben für den Gottesdienst am nächsten Tag – damit der Sonntagsgottesdienst auch durch mehrstimmige Lieder aus dem roten Evangelischen Gesangbuch bereichert wurde, oder durch den mehrstimmigen Gesang der Taizé-Gesänge. Mit dem blauen Liederbuch „Wo wir dich loben, wachsen neue Lieder“ entstand der Projekt-Sing-Kreis unter der Leitung von Christel Sitter. Er trifft sich für Projektphasen mittwochs alle zwei Wochen zwischen 18:30 und 19:45 Uhr, z.B. ab 17. September 2025. Der Projekt-Sing-Kreis singt in der Johannesgemeinde, aber auch darüber hinaus, z.B. auf dem Weihnachtsmarkt oder beim CiR-Gottesdienst auf dem Marktplatz.

Sehr gern zu Gast sind wegen der guten Akustik und dem schönen Ambiente immer wieder Künstlerinnen und Künstler sowie Ensembles von außerhalb. Fast schon regelmäßig musizieren das Duo Flöte und Klavier mit Silke Siegel und Daniel Senger, sowie das Trio Flöten, bestehend aus Thaddea Best, Silke Siegel und Christel Sitter. Auch der Bezirksbläserkreis und das Kantatenorchester Murgtal – beides Ensembles des Kirchenbezirks Baden-Baden und Rastatt - proben und musizieren häufig in Johannes, gerne auch auf der Kirchwiese oder in konzertanten Gottesdiensten.
 

Mit dem blauen Liederbuch „Wo wir dich loben, wachsen neue Lieder“ entstand der Projekt-Sing-Kreis unter der Leitung von Christel Sitter. Er trifft sich für Projektphasen mittwochs alle zwei Wochen zwischen 18:30 und 19:45 Uhr. Der Projekt-Sing-Kreis singt in der Johannesgemeinde, aber auch darüber hinaus, z.B. auf dem Weihnachtsmarkt oder beim CiR-Gottesdienst auf dem Marktplatz.

Wo: Kirchsaal der Ev. Stadtkirche Rastatt, Herrenstr. 17 (Eingang rechts neben der Kirchentür),
später in der Heizperiode in der Ev. Johanneskirche, Franz-Philipp-Straße 17, Rastatt im UG
(ggf. Probenort erfragen)
 
Fragen an: Christel Sitter (Johannesgemeinde) E-Mail: christel.edelmann@gmx.de
Tel: 07222-5965931
 

Innenraum des Kindergartens
Wir wollen uns zum Austausch von kreativen Ideen treffen. Gemeinsam möchten wir basteln, nähen, sägen, lachen, uns austauschen, uns einbringen, …
Neugierig? – dann einfach mal vorbeischauen.

Treff: Dienstags einmal im Monat, 19:30 bis 22:00 Uhr.
 
Nachfolgend unsere Termine im Jahr 2026:
 
24.03., 14.04., 12.05.,09.06.,14.07.,15.09.,13.10.,17.11.,15.12.
 
Bei Fragen bitte bei Marianne Götz  melden unter der Telefonnummer: 07222 4013265.

Auf Ihr Kommen freuen sich Carola Dreiszas und Marianne Götz.
 

Sonne strahlt hinter den Wolken hervor bei blauem Himmel
Treffpunkt: 
jeweils einmal Dienstags im Monat um 15.00 Uhr im großen Saal der Johanneskirche:
 
Unsere Termine im ersten Halbjahr 2026
 
1. Halbjahr:  13. Januar 2026, 10. Februar 2026,10. März 2026, 14. April 2026,12. Mai 2026, 
                     09. Juni 2026,14. Juli 2026
     
2. Halbjahr: 15. September 2026, 13. Oktober 2026,
                     10. November 2026, 08. Dezember 2026
 
Herzliche Einladung dazu!
 
 Nähere Informationen erhalten Sie im Pfarrbüro unter der Telefonnummer: 07222-6001790.
 

junge und alte Hände halten sich im Kreis
Selbsthilfegruppe für Frauen, die an Krebs erkrankt sind.
Termine auf Anfrage
 

Die Frauen und Männer des Besuchsdienstes und Pfarrer Wacker kommen gerne auch zu einem Gespräch, zum Gebet oder zum Hausabendmahl zu Ihnen nach Hause. Wenn Sie einen Besuch wünschen, nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.
 

Die Ökumene hat in Johannes einen hohen Stellenwert. Besondere regelmäßige Veranstaltungen von Johannes- und Zwölf-Apostel-Gemeinde sind ein ökumenischer Gottesdienst zu Jahresbeginn (Taufe Jesu), die ökumenischen Bibelabende, die ökumenische Friedensdekade im November und eine gemeinsame Sitzung von Pfarrgemeinderat und Ältestenkreis pro Jahr. Zu Gemeindefesten und besonderen Veranstaltungen besucht man sich aus Tradition.
 
Nähere Infos zur Ökumene in Rastatt hier.
 

junge und alte Hände halten sich im Kreis
An Erntedank feiern wir ein großes Gemeindefest:
  • Beginn mit dem Familiengottesdienst um 10:00 Uhr
  • Mittagessen, Kaffee und Kuchen, Programm für Alt und Jung
  • Ende um 15:00 Uhr mit der Andacht 
 

Einmal im Jahr feiern wir das Mitarbeiterfest – natürlich am Johannistag, am 24. Juni. Beginn ist um 18:30 bis in die Sommernacht hinein, in der Kirche, im Großen Saal und auf dem Hof.